Fam. EHRL 

Christbäume & Schnittgrün aus dem Holzland

 

Der Holzland-Christbaum

  • REGIONAL
  • NATÜRLICH 
  • NACHHALTIG und SCHONEND

 Bei der Christbaum-Produktion verzichten wir auf den Einsatz von Pestiziden und Herbiziden, da diese Stoffe unter Umständen vom aufgestellten Christbaum an die Raumluft abgegeben werden können. 

Somit können wir auch gleichzeitig einen natürlichen und nachhaltigen Lebensraum für Kleintiere und Insekten schaffen. 

Duch unsere Mitgliedschaft im Verein "Bayerische Christbaumanbauer e.V.", sind wir bestens mit gefreundeten Christbaum-Anbauern vernetzt. 



Ein typisches Chistbaum Jahr


Im Frühjahr werden hauptsächlich neue Bäume gepflanzt. Wird hier ein neues oder komplett leeres Feld bepflanzt, nutzen wir unsere Pflanzmaschine Marke Eigenbau. Müssen einzelne Setzlinge bei den bestehenden Plantagen ergänzt werden, passiert dies per Hand mit Spaten und viel Muskelkraft. 

Wir hoffen dann auf nicht zu trockenes Wetter - ab uns zu kommt leider der Regen zu spät für die Bäume, aber früh genug für das Unkraut. 


Im Sommer ist der Kampf gegen Gras und Unkraut angesagt. Da wir auf die Verwendung von Pestiziden und Herbiziden verzichten, sind die Mäharbeiten eine schweißtreibende Angelegenheit. 

Aber auch zu der Zeit steht die Baumpflege an (Formschnitt, Snippen und Terminaltrieb-Regulierung), die Zäune müssen kontrolliert und gewartet werden und die Bäume werden mit Vogelschutzstäben gechützt. 


Auch im Herst sind wir noch mit Mäharbeiten beschäftigt. Teilweise kann man in den Chrstibäumen noch natürliches Lametta in Form von Gras und Unkraut finden. 

Es starten die Vorbereitungen für den Christbaumverkauf: die Verkaufsstände werden aufgebaut, Sterne gebastelt und Gulasch-Suppe für die fleißigen Christbaum-Verkäufer vorgekocht. Ab Ende November / Anfang Dezember werden die Christbäume von unseren Plantagen geernetet und die Verkaufsstände damit bestückt. 


Bei uns wird es nicht langweilig!


 

Vielfalt an Christbäumen - Einige unserer Baumsorten



Nordmanntanne



Die Nordmannstanne (Abies nordmanniana) hat ihre Heimat in den Bergen der Schwarzmeerküste bis in den Kaukasus. 

Es gibt hier verschiedenste Unterarten die sich äußerlich sehr unterscheiden. Die Benadelung ist sehr weich, max. 3 cm lang  und lange haltbar.

In unserer Kultur finden Sie 4 verschiedene Arten in den unterschiedlichsten Wachstumsstadien. Sie wächst in der Jugend sehr langsam und braucht ca. 10 Jahre um ein ansprechender Christbaum zu werden. Ca. 70% aller Christbäume sind Nordmanntannen.


Der klassische Christbaum - 



Blaufichte





Die Blaufichte (Picea pungens) auch Stechfichte genannt, kommt auch aus Nordamerika und fand im späten 19ten Jahrhundert Einzug in Europa.

Ein Großteil der Blaufichten hat eine grünliche Färbung, die sich im Laufe der Vegetationsperiode verändert. Die wunderschön buschigen Bäume waren aufgrund Ihres Waldduftes in der Vergangenheit die häufigste Christbaumart, aber in den letzten Jahren wurden diese von der Nordmannstanne verdrängt.


Der Baum für Nostalgiker und traditionelle Menschen -



Coloradotanne 




Die Coloradotanne (Abies Concolor) stammt ursprünglich aus den USA (Oregon bis Nordmexiko). 

Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert wurde diese Tannenart nach Europa gebracht und fand schnell Verbreitung in botanischen Gärten, Parks und Gartenanlagen.

Die schnell wachsenden Bäume zeichnen sich durch ca. 6 cm lange Nadeln aus, die sehr weich und lange haltbar sind.

Pflegearbeiten, insbesondere Zuschnittarbeiten, sind aufwändig. Die Coloradotanne ist ein Tiefwurzler und daher als Topfbaum weniger geeignet. 


Kein alltäglicher Christbaum - 



Koreatanne 



Die Koreatanne (Abies koreana) kommt, wie der Name schon sagt, von der koreanischen Halbinsel. 

Die Nadeln sind kurz, weich und an der Unterseite bläulich grau. Ein schönes Detail ist, dass diese Tanne oft sehr früh Zapfen ansetzt. Deshalb ist die Koreatanne oft in Gärten zu sehen. Diese sind zur Weihnachtszeit leider meist schon abgefallen.

Sie wächst sehr schlank, hat weiche Nadeln und ist ein Flachwurzler und hat somit die Möglichkeit, nach dem Weihnachtsfest, im Garten weiter zu wachsen.


Ein Baum für Liebhaber des Besonderen -  



Korktanne




Die Korktanne (Abies lasiocarpa) hat ihre Heimat in Nord- bis Westamerika im Hochgebirge der Rocky Mountains. Sie treibt früh aus und ist deshalb sehr Spätfrost-gefährdet.

Die reizvollen blauen Nadeln machen sie zu einem besonderen Baum. Die Benadelung ist sehr weich, blau und lange haltbar.

In unserer Kultur finden Sie einige Exemplare, die einzeln gepflanzt sind und aus den Nordmanntannen hervorstechen.


Eine reizvolle Alternative als Christbaum - 

 


Frasertanne



Die Frasertanne (Abies fraseri) ist in den südlichen Appalachen und im östlichen Nordamerika beheimatet. Dort gedeiht sie in Höhen von 1200 – 2000 Meter.

Die ca. 2 cm langen und 2 mm breiten Nadeln sind auf der Oberseite dunkelgrün, auf der Unterseite befinden sind zwei deutliche silberfarbene Bänder. Die Nadeln wachsen an den Ästen spiralig. Der Baum besitzt ein angenehmes Harz.


Als Christbaum eine attraktive Alternative - 



Balsamtanne




Die Balsamtanne (Abies balsamea) stammt ursprünglich aus Canada. Bereits im 17. Jahrhundert wurde diese Tannenart nach England gebracht.

Besonders bedeutend ist die Balsamtanne als Lieferant von Kanadabalsam. Die Benadelung ist kurz und dünn, aber der Geruch angenehm balsamartig.


- Der duftende Christbaum - 



Küstentanne



Die Riesentanne auch “Große Küstentanne“ genannt, kommt aus dem Westen der USA. 

Die schnellwachsende Baumart hat wunderschöne flache, weiche Nadeln. Die Nadeln sind kammartig angeordnet, stehen meist waagrecht und sind frischgrün glänzend.

Der Baum verströmt einen  zitronenartigen Duft der sehr angenehm ist. Die Riesentanne ist ein Tiefwurzler und somit als lebender Baum nicht geeignet.


Ein Baum für Liebhaber angenehmer Düfte -



Serbische Fichte



Die Serbische Fichte (Picea omorika), auch Omorikafichte genannt, ist im Hinblick auf Schönheit und Anmut ein ernsthafter Konkurrent für viele Tannen.

Sie ist ein sehr schlanker Baum mit kurzen Ästen. Die Nadeln sind auffällig zusammen-gedrückt, an der Unterseite mit zwei weißen Streifen.

Dieser schlanke Christbaum kann auch als lebender Christbaum genutzt werden, da es sich um einen Flachwurzler handelt. Die Nadeln stechen fast nicht.


- Eine interessante schlanke Alternative als Christbaum - 



Weißtanne




Die Weißtanne (Abies alba) ist eine einheimische Tanne, die in ganz Europa verbreitet ist. In Europa haben Umwelteinflüsse (saurer Regen) diese Baumart stark zurückgedrängt. Sie ist sehr früh austreibend, deshalb auch sehr Spätfrost-empfindlich.

Die Nadeln sind an den Zweigen kammartig angeordnet, seitlich und nach oben weisend. Dieser filigrane, offene Baum, kann besonders schön traditionell geschmückt werden.


- Der Christbaum für Kreative -